Unsere pädagogische Leitlinie: Lebensweltorientiert!

 

Die Stärkung und Entwicklung der Basiskompetenzen und Schlüsselqualifikationen ist unser Auftrag. Dazu gehören unter anderem personale Fähigkeiten wie Selbstwahrnehmung, Werteentwicklung, Übernahme von Verantwortung, Motivation, Umgang mit Veränderungen und Belastung, Kommunikation, Wirkung der eigenen Handlungen, emotionales Erleben und vieles mehr. Darunter versteht sich unter anderem das Entwickeln und Stärken von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitsfindung, die zum Schlüssel für Erfolg und Zufriedenheit dienen. 

 

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte verstehen sich auf

 

 

 

Sprache

 

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt. 

Die Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen kulturellen Leben (Zitat aus dem BEP) Unsere Einrichtung ist seit 2011 eine anerkannte Sprachkita, das heißt "Schwerpunkt-Kita Sprache und Integration" 

Unsere Ziele der Sprachbildung sind 

  • alle Kinder werden nach individueller Kompetenzen unterstützt und begleitet
  • wir gestalten eine sprachanregende Umwelt
  • differenzierte angepasste Sprachbildung 
  • vertrauensvolle Beziehung und Bindung aufbauen
  • korrektives Feedback (das Gesprochene des Kindes aufnehmen und ihre Erzählung korrekt wiedergeben)
  • Teilnahmemöglichkeit am Vorkurs Deutsch

 

 

 

Inklusion

 

Inklusion versteht sich auf der Haltung des Miteinanders. Jeder bringt seine Stärken, Fähigkeiten und Möglichkeiten individuell mit ein.

Alle Menschen unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Aus dieser Vielfalt nehmen wir sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten in den Blick. Unser Haus steht deshalb allen Kindern offen, denen wir mit unseren Rahmenbedingungen und Möglichkeiten gerecht werden können.

 

 

 

Partizipation und Achtsamkeit

 

Über Tische springen, über Stühle rennen, Nudeln an die Wand werfen oder das Spielzeug in der Toilette versenken. Bedeutet das Partizipation? Ganz klar NEIN!!

Übersetzt wird Partizipation mit Teilhabe, Mitbestimmung, Teilnahme, Mitwirkung. Ein Auszug des Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplans beschreibt: "Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. (…) Sie gründet auf Partnerschaft und Dialog."

Somit erfährt das Kind Selbstwirksamkeit, Selbständigkeit, Übernahme von Verantwortung, gemeinsames Gestalten des Alltags und Wirkung des eigenen Handeln.

Kinder für das Leben stärken durch Achtsamkeit. Dies bedeutet für uns, dass wir innere und äußere Vorgänge mit ungeteilter, entspannter Aufmerksamkeit beobachten und als ganzheitliches Bild wahrnehmen. Unser Anspruch ist es den Augenblick wahrzunehmen und zwar wert- und Urteilsfrei. Wer achtsam ist, ist bei sich und wer bei sich ist, reagiert nicht automatisch. Somit schaffen wir Entscheidungsfreiräume für sinnvolles Handeln.

 

 

 

Beobachtung und Dokumentation

 

Durch ganzheitliche Beobachtungen im Alltag und deren Dokumentation kann der individuelle Entwicklungsverlauf und die Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingeschätzt werden. Diese dienen als wichtige Quelle für den Dialog mit Eltern oder in der Reflektion des pädagogischen Handelns zum Wohle des Kindes. Das Führen von verschiedenen Beobachtungsbögen gehört ebenfalls zu unserem Handwerkszeug.

Gemeinsam mit jedem einzelnen Kind wird ein Portfolio gestaltet. Portfolio ist eine stärkenorientierte Dokumentationsmethode. Diese eigene individuelle Dokumentation, in Form von Lerngeschichten in einem Ordner gestaltet, zeigt den Alltag des Kindes, macht Lernerfolge sichtbar und ist ein Medium der Erinnerung an persönliche Besonderheiten und Erlebnissen. Das Portfolio versteht sich als Entwicklungs- und Lerntagebuch, das die Kinder alleine oder mit Unterstützung durch päd. Mitarbeiter oder Eltern fertigen. 

 

 

 

Selbstverständnis der pädagogischen Mitarbeiter

 

Wir tragen, genauso wie das private Umfeld des Kindes, eine bewusste Vorbildfunktion mit uns. Wir verhalten uns den Kindern gegenüber authentisch, einfühlsam und unterstützend. Daher stellen wir eigenen Bewertungen zurück, ermöglichen die Umsetzung kindlicher Ideen, staunen und lernen mit den Kindern, lassen Fehler und Umwege zu und ermutigen zum Weiterfragen. Wir schaffen dem Kind eine anregende und lebendige Atmosphäre, die neugierig macht. Damit das Kind sich wohl fühlt, sich entwickeln und entfalten kann.

 

 

 

Unsere Arbeit stützt sich auf die Analyse folgender Fragen:

 

  • 1. Was brauchen unsere Kinder, um gut für das Leben gerüstet zu sein?

 

  • 2. Welche Kompetenzen (Fähigkeiten und Fertigkeiten) sollen sie entwickeln und wie können wir sie dabei unterstützen?

 

  • 3. Welche Erfahrungen sollen wir den Kindern ermöglichen, um sich dahingehend entwickeln zu können ihre gegenwärtige Lebenssituation zu bewältigen – was für uns die Voraussetzung dafür ist, auch der zukünftigen Lebenssituation gewachsen zu sein.

 

Unsere Leitziele sind:
 

  • 1. Werteorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

            (Emotionalität – Konfliktverhalten – Religiosität )

 

  • 2. Sprach- und medienkompetente Kinder

            (Sprache – Kommunikation – Medienumgang)

 

  • 3. Fragende und forschende Kinder

            (Mathematik – Umwelt – Natur – Technik)

 

  • 4. Künstlerisch aktive Kinder

            (Ästhetik – Kunst – Kultur- Musik)

 

  • 5. Starke Kinder

            (Bewegung – Widerstandsfähigkeit – Gesundheit)

 

Die Grundlage unserer Arbeit bildet der Bay. Bildung und Erziehungsplan