Die Eingewöhnungszeit

Wenn Ihr Kind in unseren Kindergarten geht wird es viele neue Eindrücke bekommen.

- Es muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden;

- muss sich die Erwachsenen mit vielen anderen Kindern teilen;

- muss sich an neue Regeln gewöhnen;

- muss sich für einige Zeit von der gewohnten Bezugsperson trennen;

- und vieles andere mehr!

Wir möchten, dass Ihr Kind gerne zu uns in den Kindergarten geht. Es soll sich "sanft" an den neuen Lebensabschnitt gewöhnen können. Deshalb gibt es bei uns eine Eingewöhnungszeit. Während dieser Eingewöhnungszeit bleibt Ihr Kind nicht bis zur regulären Abholzeit im Kindergarten, sondern wird von Ihnen früher abgeholt. Die Gruppenleitung lernt Ihr Kind kennen und entscheidet, welchen Zeitraum es zur Eingewöhnung benötigt. Die Dauer der Eingewöhnung orientiert sich an Ihrem Kind und wird deshalb von Kind zu Kind variieren.

Erfahrungsgemäß benötigen Kinder, die die deutsche Sprache nicht verstehen und sprechen eine längere Eingewöhnungszeit.

Es ist uns sehr wichtig, dass Sie über die Eingewöhnungszeit gut informiert sind, damit Sie Zeit einplanen und Ihren Alltag organisieren können- zum Wohle Ihres Kindes.

 

Die Eingewöhnungszeit bei den "Minis" in der Kinderkrippe

 

Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit für die Kleinsten orientiert sich am "Berliner Eingewöhnungsmodel", das eine maßgebliche Beteiligung der Eltern vorsieht.

In den ersten drei Tagen verbringt das Kind zusammen mit einem Elternteil zwei Stunden in unserer Kleinkindgruppe. Durch die pädagogischen Mitarbeiter erfolgen vorsichtige Annäherungen zum Kind über Spielangebote. Am 4. Tag erfolgt ein erster Trennungsversuch vom Elternteil.

Abhängig von der Reaktion auf die Trennung, kann diese weiter ausgedehnt werden. Möglicherweise ist auch eine längere Anwesenheit durch ein Eltenteil erforderlich.

Die Eingewöhnungszeit ist dann abgeschlossen, wenn sich das Kind durch einen Mitarbeiter trösten lässt und den Tag ohne längere Trauerphasen schafft.

Wie lange dieser Prozess der Eingewöhnung dauert, ist sehr individuell und wird zusammen mit den Eltern anhand eines Eingewöhnungsprotokolles täglich dokumentiert.